15.05.2026, 17:21 Uhr

Kampf gegen illegale Müllablagerungen
"Soko Müll“ on Tour in Berlin

Sperrmüll einfach auf die Straße stellen, geht gar nicht!
Der Bezirk Neukölln geht konsequent gegen illegale Müllentsorgung vor. 
Die Sonderkontrolleinheit „Soko Müll“ des Ordnungsamts soll personell erweitert werden, um Müllsünder noch gezielter zu verfolgen und bekannte Müllhotspots besser zu kontrollieren.

Einfach abstellen oder fallen lassen hat endlich seinen Preis!
Wer Müll illegal entsorgt, zahlt jetzt deutlich mehr!
Zum Beispiel 250€ für eine weggeworfene Kippe. 

Wer Elektrogeräte wie Lampen, Waschmaschinen oder Kühlschränke so entsorgt, zahlt jetzt bis zu 15.000 Euro
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Die Mitarbeitenden der Einheit sind regelmäßig im Außendienst unterwegs – auch nachts – und gehen Hinweisen zu illegal abgestelltem Sperrmüll, Bauschutt oder Elektrogeräten nach.
Ziel ist es, die Verantwortlichen zu ermitteln und illegale Müllablagerungen konsequent zu ahnden.

Im vergangenen Jahr konnten 67 Verursacher festgestellt werden. 
Dabei wurden Bußgelder von mehr als 92.900 Euro verhängt. 
In schweren Fällen, etwa bei illegal entsorgtem gewerblichem Bauschutt, werden Bußgelder im fünfstelligen Bereich fällig.

Nach Einschätzung des Bezirksamts zeigt die Arbeit der „Soko Müll“ bereits deutliche Erfolge: Die Zahl der bekannten Müllhotspots in Neukölln ist in den vergangenen Jahren spürbar zurückgegangen

Mit zusätzlichen Mitarbeitenden soll dieser erfolgreiche Kurs weiter fortgesetzt und die Sauberkeit im Bezirk nachhaltig verbessert werden.

Einfach abstellen hat seinen Preis Einfach abstellen hat seinen Preis